Immortals After Dark (3) - Kuss der Finsternis von Kresley Cole
Und zu Teil 3/18: Kuss der Finsternis (or.: No Rest fort he Wicked) mit Kaderin der Kaltherzigen und dem schlauen Wroth Bruder. Ich habe die 350 Seiten auf Englisch gelesen, ursprünglich 2006 veröffentlicht.


Rioras Spiel der Grausamkeiten geht wieder los, alle möglichen Lore Kreaturen nehmen in den tödlichen Spielen für einen mysteriösen Preis teil. Aber dieses Mal ist anders. Denn der Preis ist ein Schlüssel, der die Vergangenheit ändern kann… Kaderin die Kaltherzige, die gefühllose Vampir-jagende Walküre würde alles tun, um zu gewinnen. Verstümmeln? Klar. Töten? Logisch. Alles, um die Vergangenheit zu ändern. Aber es givt noch einen anderen Grund, aus dem dieses Spiel anders ist als die letzten fünf die Kaderie gewonnen hat. Zum ersten Mal in der Geschcihte nehmen ein Lykae und ein Vampir teil, einer von ihnen genauso auf den Preis fixiert wie die Walküre… aber der Vampir hat einen ganz anderen Gewinn im Kopf. Die eine Person, die Kaderin wieder fühlen lässt, ist darauf fixiert sie zu gewinnen… gefährlich, weil sie eine absolute Killerin ist. Aber Sebastian ist anders…
Tja. Diese verdammten Spiele. Töten ist bis zum Finale verboten. Verstümmlung, physische und psychologische Vergewaltigung, Magie, Freiheitsberaubung, verhungern lassen, vergiften und alles andere ist nicht nur erlaubt, sondern gewünscht. Aber das beste daran ist Riora selbst, die Göttin des Unmöglichen. Ich liebe sie! Es ist absolut unmögich, dass du heute eine Pizza kaufst, aber möglich, dass Jingle Bells die Toten zurück holt. Sie ist so großartig, undich liebe es, wie sie Kaderie in die Schranken stellt – und Sebastian hilft.
Sebastian. Der arme, arme Kerl, im Ernst. In eine Existenz gezwungen, die er nie gewollt hat, von allem isoliert, will einfach nur sterben – hat nicht ein bisschen Freude in seinem Leben. Und jetzt wurde er von einer Walküre ge-blooded, die nicht will, dass er mehr über sie oder die Welt herausfindet… und alles möglich versucht, um ihn zum Gehen zu bewegen. Armer Kerl. Aber er ist ein faszinierender Charakter, ich mag es, wie intelligent er ist und wie er es schafft, die Regeln der Teleportation zu umgehen. Echt cool, der Trick – was er sich allgemine alles selbst beigebracht hat, und noch wichtiger: In was für einer Zeit. Wirklich, wirklich cool. Ich mag ihn.
Spoiler:
Seine Reaktion auf Kaderies Tod? Puuuuh. Der ruhige, nette Vampir hat eine böse Seite, was? Aber eine Entschlossenheit und einen Willen, den man bewundern muss. Fats jeder andere in der Lore hätte sich selbst umgebracht, aber die Wroths sind viel stärker als das – wie man bei Konrad in Tanz des Verlangens (Dark Needs at Night’s Edge) sehen kann. Es ist unglaublich, wie er es geschafft hat, den Schlüssel zu kriegen. Und im Ernst, armer Bowen, der kann einem nur leid tun. Alles, was er wollte, war seine Partnerin. Auch wenn Nïx natürlich immernoch Recht hat.
Nïx. Ihre Rolle in dem Ganzen war… interessant. Mir tut die Walkürenwahrsagerin irgendwie leid, ihr Leben ist nicht gerade einfach. Aber ich komme ein bisschen vom Kurs ab.
Was ich am liebsten mochte (was das Ende anging), ist wie Katias Schwestern die Toaster köpfen. Es ist so eine realistische Reaktion auf die vielen, vielen unglaublichen technologischen Errungenschaften…
Nun. Kaderin die Kaltherzige. Sie ist ein absolut faszinierender Charakter, wortwörtlich „cool“, und nicht nur weil ihre Gefühle verflucht/gesegnet wurden (ich denke ja verflucht, aber sie meint gesegnet, und irgendwie liegt sie auch nicht falsch). Sie hat das, was man im Englischen als Single-minded focus bezeichnet, genau wie Sebastian, auch wenn er auf sie und sie auf ihre Vergangenheit fixiert ist. Ich mag den Grund, aus dem sie kämpft, ihre Schulgefühle bei der Idee, Sebastian zu verlieren. Ich mag es auch, wieso sie das mit dem Verführen nicht durchzieht, auch wenn sie Sebastian was Anderes gesagt hat. Es gibt Dinge, von denen sich Leute nicht erholen, und ich finde es gut, dass sie die Linie nicht überschreitet. Im Gegensatz zu Sebastians Bruder mit Myst. Es ist nicht realistisch, dass sich die beiden davon erholt haben.
Zurück zur Gegenwart. Ich mag es, wie Kaderie die Reaktionen der anderen auf sich beschreibt – und ihre Freude darüber, dass sie wieder fühlen kann.
Abgesehen davon interessiert mich ihr größter Rivale neben Bowen – ich würde gerne mehr über die Sirene erfahren, genau wie über die anderen Valkyren. Und wann werden sie endlich Furie wiederkriegen? Sie wird sich sicherlich über die genaueren Infos über Helens Affäre und die Hochzeiten ihrer Leute freuen, zwei mit Vamps, eine mit einem Lykae. Vermutlich wird sie sich den Ozean zurückwünschen, wenn das so weitergeht.
Aber, wie gesagt, armer, armer Bowen. Maria zwei Mal zu verlieren? Das ist echt nicht lustig. Gut, dass ich schon weiß, wie seine Geschichte weitergeht und was wirklich passiert ist. He. He.
Die Charaktere in dem Buch waren unwahrscheinlich realistisch für die Immortals After Dark, die Ideen waren originell – auch wenn ich gerne mehr über die Aufgaben erfahren hätte, die Kaderin alleine löst. Wir lesen nur über Kuscheln mit Haien, die Höhle, der Ort, an den die Unsterblichen zum Sterben gehen und den Kram, den sie mit Sebastian löst. Ich hätte gerne mehr über den Rest erfahren.
Die Probleme waren manchmal aber noch künstlicher als im vorherigen Teil.
Zusammenfassung:
Sterne für Charaktere, Ideen, halber Stern für Inhalt, minus halber Stern für Künstlichkeit.
Voriger Teil:
(Emmaline Troy, a.k.a Emma die Schüchterne, halb Vampir, halb Walküre
& Lachlain MacRieve, König der Lykae)
Nächster Teil:
(Bowen Graeme MacRieve, Dritter in der Thronfolge der Lykae
& Mariketa die Langersehnte, Söldner der Wiccae, zukünftige Anführerin des Hauses der Hexen
(Gott klingt das mies auf Deutsch, aber die Buchtitel sind fast noch schlimmer!))